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Kunstraum hase 29
Hasestr. 29, 49074 Osnabrück
20.02., 19:30 Uhr
21.02., 19:30 Uhr
22.02., 18:00 Uhr
Abstraktion / Expression
Performance
Erneste Junge - Tanz
Maria Otte - Fotografie
Willem Schulz - Celloperformance
Manfred Pomorin - Technik + Regie
Ilse Leda und Friedrich Vordemberge- Gildewart (VG) lernten sich in den 1920er Jahren in Hannover kennen. Als Künstlerpaar der Avantgarde - beflügelt vom Kubismus, Dadaismus und dem Bauhaus - widmeten sie sich der Konkreten Kunst und entwickelten Synergien in ihren Konzepten von Körper-Bewegung-Zeit-Raum-Bild. Ilse Leda aus der Sicht der Tänzerin und Choreographin in einem abstrakten Stil und VG in einer konkret-konstruktivistischen Bildsprache.Die Schaffensperiode bis Mitte der 1930er Jahre wurde durch ihre Flucht (VG als sog. „entarteter Künstler“, Ilse Leda als Jüdin) ins Exil nach Holland im Jahre 1938 unterbrochen. Erst 1954 kehrten sie nach Deutschland zurück, als VG an die Hochschule für Gestaltung in Ulm als Dozent berufen wurde.
Die Performance Abstraktion/Expression ist eine Hommage an das Künstlerpaar.
Bild, Tanz und Musik treten in eine permanente Wechselbeziehung.
Zwischen der Tänzerin Erneste Junge und dem Musiker Willem Schulz entsteht ein ungewöhnlicher ‚Pas de deux’, der durch die Projektionen ausgewählter Bilder von VG sowie Fotocollagen der Fotografin Maria Otte auf die Körper der Performer eine räumliche Dimension und visuelle Fragmentierung bewirkt.
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TAIWA
ein japanisch-deutscher DialogKünstlerisch-sinnliche Resonanzen
auf 2 Monate Musik, Projekte und Reisen im Land der Inseln
anläßlich der Einladung zum
Nagasaki Peace Festival
im Gedenken an den Atombombenabwurf vor 80 Jahren
Stationen in
Obama, Unzen, Nagasaki, Fukuoka, Hiroshima, Naoshima, Kyoto, Uji, Osaka, Tokyo, Shikoku und Kyushu
mit
Barbara Daiber und Willem Schulz
Livemusik, Fotoprojektionen, Videos, Texte, Performance
01.03.26, 17 Uhr - Kulturzentrum Wilde Rose, Melle
08.03.26, 16 Uhr - Galerie Schafstall, Bad Essen
29.03.26, 16 Uhr - Lesescheune ARTig, Melle-Buer -
Freitag 20.03. 20.00 Uhr
auferstehen XXII
Capella hospitalis | Teutoburger Straße 50
Im Jahr 2026 beginnt am 20. März – astronomisch exakt um 15:45 Uhr - die Frühlingszeit. Willem Schulz zelebriert seit 2005 zum 22. Mal in der Capella hospitalis den Frühlingsanfang als musikalische Raum-Inszenierung - eine Kultveranstaltung.
Einerseits immer gleich, andererseits immer neu – so nehmen wir unsere Welt wahr. Dieses Jahr vielleicht besonders und erschreckend neu. So hat diese Performance auch immer den gleichen Ablauf, im Detail allerdings spiegelt sie die Eindrücke dieses vergangenen Jahres.
Der Weg des Wandelkonzertes führt von jenseits der Straße durch die offene Kirchentür in die Facetten des Inneren der ehemaligen Kapelle bis hin zu einer quasi endlosen Drehbewegung dem Himmel – der Hoffnung – entgegen. Alle Räume, selbst das angrenzende Parkhaus werden mit einbezogen. Weitere Mitwirkende können einbezogen werden.
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